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  • Ausstellung ”Kunstgenuss Essen“

     

    Essen ist seit jeher Manifestation kultureller Zugehörigkeit, die ihren Ausdruck in bestimmten, für eine Region typischen Speisen findet, wie etwa der Linzer Torte. Essen vermag aber auch im Gegenzug als Katalysator für die Integration fremder kultureller Einflüsse dienen, wie die Geschichte der Bosna und die Videoporträts von Linzer Märkten anschaulich illustrieren.

    Diese Bandbreite künstlerischer Positionen verdeutlicht die beständige Relevanz der Grundsubstanz Nahrung als Verbindungsglied von Kunst und Leben.„Ausstellung ”Kunstgenuss Essen“ im Nordico Stadtmuseum Linz (AT)

    Bis 22. März 2015

     

  • Sehr schräge Bewegung aus Korea: Mokbang

    Mokbang – das Kunstwort ist eine Zusammensetzung aus essen und senden. Menschen sitzen in ihren Miniappartements, kochen und  essen live vor der Webcam, andere schauen zu und bezahlen sogar dafür.
    The Diva ist offensichtlich ein Mokbang Star. Sie kocht, isst, schmatzt, schlürft und beantwortet dabei Fragen die ihr aus der Community gestellt werden.
    “Eine faszinierende Form von Gastro-Voyeurismus”, schreibt Deb Amien in Ihrer Kolumne.

    Laut “Die Welt” gibt Park Seo-Yeon aka The Diva im Monat 4000$ für Lebensmittel aus, verdient beim Mokbang aber 9000$.

    [Ich denke über einen Berufswechsel nach ….]

     

  • American Autumn

    Was für ein fabelhafter Film!

    Albert Moya zeigt in seinem Regiedebut American Autumn einen Woody Allen’esken Plot. Sechs Freunde treffen sich zu einem wichtigen Dinner. Die Ausstattung ist fabelhaft, vor allem die Szenen in denen das Essen und seine Zubereitung im Mittelpunkt stehen.
    Der Clou des Films ist allerdings, dass die Figuren von Kindern gespielt werden. Und die sind allesamt sensationell großartig.

  • NOW, FORAGER

    Ein neuer Food-Film: “Now, Forager”, ein Film über Liebe und Pilze.
    Findet hoffentlich einen deutschen Verleih.

     

  • Über Buttercremetorte, Nudelauflauf und Linseneintopf

    Francesca Zampollo lud mich ein, mich an ihrem Forschungsprojekt “In Search of Meaningful Food” zu beteiligen.
    Das habe ich gerne getan, machte ein Video und schrieb darüber was mir Linseneintopf bedeutet.

  • Synästhesie für alle!

    54 schwedische Studenten haben in einem Interactive Art Director Programm ein Projekt entwickelt, bei dem Musik in Geschmack umgewandelt wird und dafür eine Beatball Maschine entworfen.

    Verschiedene musikalische Attribute werden Aromen zugeordnen.

    Through a combination of programming, design, and just the right amount of absurdity, we have developed a code that converts music into taste. More specifically, a code that translates music into different recipes for meatballs, allowing you — for the first time in history — to find out how ”Gangnam Style”, ”Bohemian Rhapsody” and ”Beat It” could taste.

    Beatballs – Machine from Beatballs.

    Die Kampagne bei Kickstarter war leider nicht erfolgreich. Schade. Ein herrlicher Quatsch.

  • Kunst essen

    Es ist zwar eine doofe Werbeaktion, aber die Idee, ein PopUp Museum zu bauen und die Stilleben der alten Meister real nachzubauen, um daraus zu essen, gefällt mir sehr gut.

  • Alles Käse? Eh Wurscht! | BR.de

    So ein Käse!”, “Jemanden durch den Kakao ziehen”, “Erste Sahne”, “Es ist zum Kotzen”: Idiomatische Redewendungen, die jeder tagtäglich im Mund führt und sich je nach Gemütslage auf der Zunge zergehen lässt. “Essen, als ob es nichts mit der Sprache zu tun hat, die man ständig im Mund führt”, sagt Daniele Dell’Agli. In seinem Essay “Alles Käse? Eh Wurscht! – Zur gastrosophischen Idiomatik des Deutschen” hat der in Rom geborene Schriftsteller und Übersetzer eine beachtliche Fülle von despektierlichen Lebensmittemetaphern gesammelt, die “eine typisch deutsche Haltung zum Essen” verdeutlichen.

    Leider ist der Beitrag beim Bayrischen Rundfunk nicht mehr verfügbar.

    Laut Dell’Agli sind über 90 Prozent unserer idiomatischen Ausdrücke, die aufs Essen Bezug nehmen, negativ konnotiert. Das gibt zu denken … „Wir leben nicht, um zu essen, wir essen, um zu leben“, lautete die Sentenz von Sokrates. Weise Worte.

    „Kann es ein… phantasieloseres Wort für das erste, und für Deutsche angeblich wichtigste Mahl des Tages geben? Ein frühes Stück? Wovon? Holz? Pappe? Leder?“

    (Daniele Dell’Aglis Kommentar zum Begriff Frühstück)

     

    Den Essay kann man auf seiner Website in voller Gänze nachlesen.

  • Pizza in the Wild

    Ein herrliches Fotoprojekt vom Werbefotografen Jonpaul Douglas, der Pizzen an allen möglichen und unmöglichen Orten drapiert.

  • Nicole Avena: How sugar affects the brain

    Was passiert, wenn wir Zucker essen, wissen wir ja. Hier ist es noch mal in einem wunderbar animierten Film erklärt.