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  • Genusskultur ist Kulturgenuss

    Die Esskultur gehört zu meinen Lieblingsthemen, denen ich als Kunsthistorikerin nachspüre. Angefangen hat das schon mit meiner Magister-Arbeit zu Kaffeehaus-Szenen. Aber ich schweife ab. Heute möchte ich ein paar meiner Lieblingsbücher zur Genusskultur vorstellen. Ich hoffe: als Inspiration für einen erweiterten Kulturgenuss!

    Die Kunsthistorikerin Anke von Heyl stellt in ihrem Blog ein paar Lieblingsbücher zum Thema Genuss und Kultur vor.

  • Showroom werkform

    Währen der Passagen mal kurz in den kleinen Showroom von werkform geschaut. Dort finden ab und an auch Kochevents statt. Wann, wie, was – keine Ahnung. Wahrscheinlich sind es supergeheime Speakeasy-Events.

    Die Betonküchen und -arbeitsplatten sind echte Hingucker und ich liebe diese raue, puristische Gestaltung.

  • Quotidian von Julian Stair

    Quotidian von Julian Stair bei Corvi-Mora,London
    Ein wunderbare Arbeit im Video: Der Aufbau, die Einnahme und der Abbau eines Dinners, mit fabelhafter Tonspur.

    Quotidian +sound from Julian Stair.

     

    mehr bei Contemporary Art Daily

  • Deep Dish – ein großartiges Tanzprojekt von Liquid Loft

    “Im dritten Teil seiner gefeierten „Perfect Garden“-Serie lädt Chris Haring, einer der wichtigsten zeitgenössischen Choreografen Österreichs, zu einem opulenten Abendmahl der besonderen Art ein: vier Tänzer verschmelzen mit einer barock anmutenden Landschaft aus organischen Objekten, die von dem bildenden Künstler Michel Blazy geschaffen wurde. Gleichzeitig eröffnen sie mittels Handkameras einen besonderen Einblick in den zwischen Lebendigkeit und Verwesung changierenden Mikrokosmos. So entstehen eindrucksvolle Bilder, die an barocke Gelage, Gärten der Lüste und gleichzeitig an deren unvermeidbaren Verfall erinnern.”

     

     

  • “It starts with a story …”

    Bill Hogan, Fotograf bei der Chicago Tribune und die Food Stylistin Joan Moravek sprechen über den Kreativprozess, gute Foodfotos zu gestalten.

     

     

     

     

  • Foodsongs

    Es ist schon erstaunlich, welche Nahrungsmittel alle besungen und bespielt werden. Abgesehen von den auch als Kosenamen benutzen Honey, Sugar und Candy.

    Animal Cracker, Kartoffelpürree, Gemüse, Früchte, Backwaren, div. Mahlzeiten – alles ist dabei.

    Eine Zeit lang habe ich auf Twitter unter dem Hashtag #foodsong in loser Folge Preziosen aus dem Genre gepostet – andere machen das auch.
  • Ernährung als Ersatzreligion

    “In Zeiten, in denen eine soziale Differenzierung bzw. Identifizierung des sozialen Status immer schwieriger wird und man den höher Gestellten nicht mehr eindeutig an Beruf, Schul/Ausbildung, Kleidung, Artikulation, Auto und Urlaubsziel ausmachen kann, bedarf es neuer Unterscheidungsmerkmale. Die intellektuelle Elite von heute isst bewusst, ökologisch und ökonomisch korrekt, regional und saisonal und unterscheidet sich dadurch von den unteren Schichten, die sich, so das gefühlte Unterscheidungsmerkmal, nur von Fast Food, Fertiggerichten und Softdrinks ernähren.”

    Schon fast ein Jahr alt, aber immer noch gut und gültig, der Blogpost von hundertachtziggrad über Ernährung als Ersatzreligion.

     

  • General Tso’s chicken

    General Tso’s chicken ist das beliebteste chinesische Gericht in den USA. Nur in China kennt es kein Mensch.
    Der Film “General Tso’s chicken” begibt sich auf Spurensuche.

    Kennt Ihr entsprechendes aus Deutschland?

    Hoffentlich findet der Film auch den Weg in Deutsche Kinos oder Fernsehsender.

    Die Website zum Film ->
    Artikel in der Huffington Post (engl) ->

  • Dieter Froelich über Kunst und Küche

    Letzten Sonntag hatte ich das Glück und  die Freude, einen Vortrag von Dieter Froelich zu hören. Er sprach in der Villa Zanders im Rahmen der Ausstellung “Topf und Deckel – Kunst und Küche”.

    Zusammen mit Anke von Heyl war ich vor Ort und wir hingen beide gebannt an Dieter Froelichs Lippen. Anke hat hier darüber gebloggt.

    Ich hatte dazu ein schönes Storify gemacht. Tja, und weil es Storify nicht mehr gibt, habe ich die relevantesten Tweets nun unten eingebettet – ansonsten bleibt nur ein trauriges HTML-Dokument. (Und meine TwitterAccounts sind inzwischen auch gelöscht. also bleibt von all dem nur ein bisschen rudimentärer Text. Aber immerhin)

    storify zum Vortrag von Dieter Froelich

     

    Daniel Spoerri gilt als der begründer der Eat-Art. Filippo Tommaso Marinetti hat mit der cucina futurista einiges vorweg genommen.

    Im dritten Teil des Vortrags spricht Froelich über sein Projekt der Restauration a .a. O.
    „Die Restauration a.a.O. ist ein Gedankengebäude, das zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten konkrete Formen annehmen kann.“

    Zum Abschluss gab es Plumpudding mit schwarzem Tee.

     

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    *Gemeint war übrigens der Fotograf!

     

     

  • Eine kurze Geschichte der Völlerei in der Kunst

    (nicht ganz ernst)

    There’s a very good reason gluttony is one of the seven deadly sins. Eating and drinking are two of life’s greatest pleasures — our only problem seems to be not knowing when to stop. Of course, Thanksgiving wasn’t the first event in history that caused the unbutton-your-pants-at-the-table move (or, in the case of the Romans, loosening your robe) at the end of the night. Lucky for us, art history provides countless depictions of our descent into food-related madness. So, before you indulge in a tryptophan-fueled evening, let us walk you through a more vivid display of what your Thursday night with the family (or friends) has the potential to become.

    A Brief History of the Food Coma in Art. -> (englisch)