Food und Textildesign

Cecile Elisabeth Rudolph ist Textildesignerin.
Sie beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit Essen und Nahrungsmitteln und setzt sie in eine spannende Beziehung.
Textil, da denken die meisten sicher erst mal an Stoffe und Mode; Kleidung – unsere zweite Haut. Und im Zusammenhang mit Food, vielleicht an Tischdecken, Servietten Sets.

Cecile hat zwei verschiedene Ansätze:
Velbekomme’ – Guten Appetit auf Dänisch – beschäftigt sich u. a. mit der Verschwendung von Nahrungsmitteln, betont die Komplexität und Herausforderung mit Nahrungsmittelverschwendung auf der einen und die hohen Ansprüche an unsere Ernährung auf der anderen Seite.

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Joseph Marr: Skulpturen aus Zucker

Joseph Marr macht wunderbare Skulpturen aus Zucker.

Working with sugar is wonderful and difficult. Its so colourful and textural, having similarities to paint. But then there is the temperature which is firstly dangerous but also it drops so quickly which influences the viscosity, so I find myself having to work really quickly to get what I need. Its a sensory overload, the smell, the colour, the heat and the honey like movement… its sharp like glass and smooth like Marble and at the same time rough like concrete… unpredictable.

 

Geschenk statt “Doggy Bag”

Neue Verpackung gegen die Verschwendung in Restaurants:

KISD-Studentin Anne Poggenpohl hat die Take-Away-Verpackung “C’était
Bien Bon” für kostbare Essensreste entworfen.

Schätzungen zufolge bleiben in Frankreich bei jedem Restaurantbesuch zwischen 210 und 230 Gramm Essen übrig, das sind mehr als 20 Kilogramm pro Jahr pro Franzose“, sagt Poggenpohl. Es sei geradezu verpönt, das nicht verzehrte Gericht mit nach Hause zu nehmen.

Der Bien Bon funktioniert einfach und intuitiv: Mit einer Handbewegung wird die Verpackung aufgestellt und die Essensreste können eingefüllt werden. Ein Aufkleber mit Platz für persönliche und individuelle Hinweise zum Aufwärmen oder erneuten Kochen verschließt die Verpackung. Zuhause faltet sich die rechteckige Box zu einem Oktaeder auf, so dass der Inhalt leicht auf Teller und Pfanne oder in einen Topf gleiten kann. Flachgefaltet ist die Restebox ungefähr so groß wie eine Din A4-Seite, nur einen Millimeter dick und lässt sich deshalb kostengünstig lagern und transportieren. Die Box gibt es in zwei Varianten: eine für Pizza und eine für sonstige Speisen.

 

Mehr zum Projekt bei th-koeln.de  ->

 

Kintsugi

Kintsugi ist eine alte traditionelle japanische Methode, zerbrochenes Porzellan mit Gold zu reparieren, um die Fehlerhaftigkeit wertzuschätzen.

Yeesookyung ist eine koreanische Künstlerin, die Porzellanbruch von Reproduktionen traditioneller koreanischen Keramik zu wunderschönen dekonstruktivistischen Skulpturen zusammenfügt und die Fugen mit 24-karätigem Gold bedeckt.

 

“Gastrotypographicalassemblage” von Lou Dorfsman

1964 gestaltete Lou Dorfsman – der 40 Jahre lang verantwortlicher Designer und Art Director der CBS war – die “Gastrotypographicalassemblage”, die die größte Installation zeitgenössischer Typografie der Welt war (und ist?).

Das Werk hing in der Kantine der CBS in Manhattan und wurde, als das Gebäude 1989 verkauft wurde, für 23 Jahre Jahre lang eingemottet.

2014 wurde es am Hudson Valley Campus des The Culinary Institute Of America wieder aufgebaut.