Kochen für den Weltfrieden

Seit fünf Jahren betreiben Jon Rubin und Dawn Weleski das Restaurant
Conflict Kitchen in Pittsburgh. Sie bereiten Speisen aus Ländern zu, mit
denen die USA in Konflikt stehen und informieren darüber.

“Wir haben versucht zu vermitteln, dass es einen Konflikt gibt
mit der iranischen Regierung und nicht mit dem iranischen Volk. Das ist
nicht allen Amerikanern so klar – aber wir wollten dafür ein
Bewusstsein schaffen.”
Dawn Weleski, Inhaberin des Restaurants Conflict Kitchen

weiterlesen bei DRadio Wissen ->

Foodsongs

Es ist schon erstaunlich, welche Nahrungsmittel alle besungen und bespielt werden. Abgesehen von den auch als Kosenamen benutzen Honey, Sugar und Candy.

Animal Cracker, Kartoffelpürree, Gemüse, Früchte, Backwaren, div. Mahlzeiten – alles ist dabei.

Eine Zeit lang habe ich auf Twitter unter dem Hashtag #foodsong in loser Folge Preziosen aus dem Genre gepostet – andere machen das auch.

Ernährung als Ersatzreligion

“In Zeiten, in denen eine soziale Differenzierung bzw. Identifizierung des sozialen Status immer schwieriger wird und man den höher Gestellten nicht mehr eindeutig an Beruf, Schul/Ausbildung, Kleidung, Artikulation, Auto und Urlaubsziel ausmachen kann, bedarf es neuer Unterscheidungsmerkmale. Die intellektuelle Elite von heute isst bewusst, ökologisch und ökonomisch korrekt, regional und saisonal und unterscheidet sich dadurch von den unteren Schichten, die sich, so das gefühlte Unterscheidungsmerkmal, nur von Fast Food, Fertiggerichten und Softdrinks ernähren.”

Schon fast ein Jahr alt, aber immer noch gut und gültig, der Blogpost von hundertachtziggrad über Ernährung als Ersatzreligion.

 

General Tso’s chicken

General Tso’s chicken ist das beliebteste chinesische Gericht in den USA. Nur in China kennt es kein Mensch.
Der Film “General Tso’s chicken” begibt sich auf Spurensuche.

Kennt Ihr entsprechendes aus Deutschland?

Hoffentlich findet der Film auch den Weg in Deutsche Kinos oder Fernsehsender.

Die Website zum Film ->
Artikel in der Huffington Post (engl) ->

Eine kurze Geschichte der Völlerei in der Kunst

(nicht ganz ernst)

There’s a very good reason gluttony is one of the seven deadly sins. Eating and drinking are two of life’s greatest pleasures — our only problem seems to be not knowing when to stop. Of course, Thanksgiving wasn’t the first event in history that caused the unbutton-your-pants-at-the-table move (or, in the case of the Romans, loosening your robe) at the end of the night. Lucky for us, art history provides countless depictions of our descent into food-related madness. So, before you indulge in a tryptophan-fueled evening, let us walk you through a more vivid display of what your Thursday night with the family (or friends) has the potential to become.

A Brief History of the Food Coma in Art. -> (englisch)

Eat-Art und Eating-Design beim stARTcamp München

Beim stARTcamp München 2014 habe ich meinen Vortrag „Essen, (Kunst, Design) und Internet“ den ich im Juli 2013 in der PlastikBAR des Lehmbruck Museums hielt, in abgewandelter Form noch mal gehalten.

In München habe ich den Schwerpunkt mehr auf Projekte gelegt, die sich auf einer Metaebene oder auf künstlerische, gestalterische Art mit Essen beschäftigen.

Hier habe ich die Ergänzungen zu o. g. Vortrag aufgeschrieben.

Einige Fotoprojekte:
Pictures of hipsters taking pictures of food
http://leereteller.tumblr.com
http://saddesklunch.com
Last Supper (Fotoserie von James Reynolds)

Auf http://kunststrudel.tumblr.com sammel ich Projekte, die sich dem Thema beschäftigen. (Wenn Euch was begegnet, schickt mir gerne die Links)

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Mampf, schmatz, kau, knurpsel – die internationalen Erikative des Essens

Mjum, Nom Nom Nom, Mampf  – kennen wir von Twitter und Instagram, um Postings und Bilder von Essen ‚erikativ‘ zu illustrieren. Der britische Künstler James Chapman hat sich darauf spezialisiert, internationale onomatopoetische Worte zu illustrieren.