Die Bundesakademie für Kulturelle Bildung veranstaltete im April ein Kulturcamp (nein, es war kein Barcamp) unter dem Motto „Ausgekocht“. Es ging um Essen und Kunst. Fünf Workshops waren geplant, die sich in unterschiedlichen Disziplinen mit dem Thema Essen beschäftigen wollten. Ich war sehr glücklich, am Workshop „Essen und Performance“ teilzunehmen, vereinen sich hier zwei meiner Leidenschaften. Mehr Deckel auf Topf geht nicht.
Den Workshop leitete Malte Pfeiffer, Mitglied des Performancekollektivs Fräuleinwunder AG, die ganz großartige Arbeiten machen. Sie „integrieren Arbeitsweisen ethnographischer Feldforschung in ihre kulturwissenschaftliche und ästhetische Praxis, sammeln im Selbstexperiment Wissen, Aktions- und Bildmaterial aus sozialen Feldern für den Probenprozess und setzen diese dann in ein Spannungsgefüge zu Motiven der Populären Kultur.“ Zum Thema Essen haben sie 2013 „Ein Bankett für Tiere“ inszeniert.
Wie es sich gehört begann der Workshop am Sonntagnachmittag mit ordentlichem Auffwärmen und einer kurze Vorstellungsrunde, mit jeweils drei Aussagen über sich, wovon eine nicht wahr sein sollte. Ich fand es wahnsinnig schwierig mir ad hoc etwas über mich auszudenken, was nicht stimmt und habe mich in meinen Satzbauten so verheddert, dass mit hinterher auffiel, dass alles wahr war.






