Das Basler Künstlerduo Admir Jahic und Comenius Röthlisberger hat 120 Künstler nach ihren Lieblingsrezepten gefragt und 81 Antworten bekommen. Daraus haben sie ein Kochbuch gemacht.
Das Kochbuch kann man über den Bolo Verlag beziehen
Das Basler Künstlerduo Admir Jahic und Comenius Röthlisberger hat 120 Künstler nach ihren Lieblingsrezepten gefragt und 81 Antworten bekommen. Daraus haben sie ein Kochbuch gemacht.
Das Kochbuch kann man über den Bolo Verlag beziehen
Im Oktober letzten Jahres hatte ich schon mal was über das südkoreanische Phänomen Mokbang (Menschen essen live vor der Webcam und haben zum Teil unglaublich viele Zuschauer) gepostet. Heute fand ich über Schmeckt nach mehr diese Reportage bei Munchies. The Diva hat sich also inzwischen offenbar zur Ruhe gesetzt …
Diese Ausstellung in Mailand im Rahmen der Expo scheint ein Knüller zu sein.
Kuratiert von Germano Celant, folgt die Ausstellung chronologisch ab 1851, dem Jahr der ersten Weltausstellung in London, den Themen von Zubereitung, Verkauf und dem Teilen von Essen. in über 15 Räumen werden Orte an denen gegessen wir und die Präsentation von Speisen gezeigt. Anhand von Gemälden, Möbeln, Skulpturen, Fotografien, Menükarten, etc.
“Arts & Foods offers an exploration of the special bond between the visual arts and the topic of food
and of eating together in positive terms, both to reveal rituals and
specificity, and to emphasize any idiosyncrasies or problematic areas.“
“The project encompasses moments and themes of the rupture and progress
that the arts offer as a reading of the history and evolution of food
and nutrition. Set in a wide-ranging scenario it traces areas of
continuous crossover and contact between the visual arts and various segments of the industrial arts and mass culture.“
Nachtrag: Stelle gerade fest, dass die Ausstellung nicht besonders gut besprochen ist. Aber nojo … wenn man eh schon mal in Mailand wäre … und das eine oder andere Exponat würde ich schon gerne mal sehen.
So großartig! Die gehäkelten Food Hüte von Phil Ferguson.
Ein Interview mit ihm im I-D Magazin
Herrlich böselustig. Harry G über hippe Foodtrends.
Auf der Expo 2015 hat die italienische Design Agentur Carlo Ratti den Prototypen eines digitalen Supermarkts gebaut.
Jedes Produkt hat eine eigene Geschichte. In Zukunft wird man alles, was man über einen bestimmten Apfel wissen will, erfahren können: Der Baum, an dem er gewachsen ist, die chemische Behandlung die er bekomemn hat, die Reise, die er bis zum Supermarkt hinter sich hat.
Im digitale Supermarkt sind 1500 Produkte auf interaktiven Flächen präsentiert. Informationen zum jeweiligen Produkt erhält der Kunde über Spiegel und Augmented Reality.
Den ganzen Artikel bei Designboom ->
Seit fünf Jahren betreiben Jon Rubin und Dawn Weleski das Restaurant
Conflict Kitchen in Pittsburgh. Sie bereiten Speisen aus Ländern zu, mit
denen die USA in Konflikt stehen und informieren darüber.
“Wir haben versucht zu vermitteln, dass es einen Konflikt gibt
mit der iranischen Regierung und nicht mit dem iranischen Volk. Das ist
nicht allen Amerikanern so klar – aber wir wollten dafür ein
Bewusstsein schaffen.”
Dawn Weleski, Inhaberin des Restaurants Conflict Kitchen
weiterlesen bei DRadio Wissen ->
Flüssiges Aluminium in eine Wassermelone gießen. Klar, kann man mal machen. Und es ist überraschend hübsch, was dabei heraus kommt.
Ich liebe Helge Schneider und Alexander Kluge gottseidank auch. Deshalb darf er bei dctp jede Menge formidablen Quatsch machen. Und das ist großartig.
Die Fotos von angeschmolzenem Eis am Stil von Michael Massaia drehen Jonathan Jones vom Guardian den Magen um.
Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen. Mal abgesehen davon, dass ich in den Fotos rein gar nichts ekeliges finden kann – du liebe Güte, es ist geschmolzene Eiskreme! – kann ich auch Jones Ansatz, abgebildetes Essen sollte ansehnlich und appetitanregend aussehen, überhaupt nicht verstehen. Soll Kunst gefallen? Zum Konsum oder Genuss anregen? Seltsamer Standpunkt. Oder versteckt sich in dem Text eine ironische Note, die sich mir nicht erschließt?
Ich dachte beim Lesen sofort an die hochästhtischen Fotos von Klaus Pichler, der verrottete Lebensmittel fotografiert hat, als Mahnung an die enorme weltweite Verschwendung von Lebensmitteln. Das kann man ekelig finden, obschon die Fotos eine geradezu hypnotische Anziehungskraft haben. Faszination des Schrecklichen.