Museum Brot und Kunst – don’t call me brotmuseum

Ich weiß nicht mehr, wann ich vom Museum für Brot und Kunst erfuhr, aber ich folge schon eine ganze Weile auf Instagram. Ulm ist von Köln nicht gerade um die Ecke, aber vor ein paar Wochen habe ich den Entschluss gefasst, dort endlich mal hinzufahren. Auslöser war die Sonderausstellung “mindestens haltbar bis” von Honey & Bunny (Sonja Stummerer und Martin Hablesreiter). Die Arbeit der beiden verfolge ich auch schon einige Jahre – hier und hier – und ich wollte die nun endlich mal auch in der Real sehen und nutze das letzte Wochenende, an dem die Ausstellung zu sehen war.

(Keine Bilder aus der Ausstellung wegen der Unsichtbarkeitsmaschine aka VG Bild Kunst)

Weiterlesen

Eine deutsche Bio Bäckerei in Japan

Brot gehört nicht zur traditionellen japanischen Ernährung. Es kam in den 50er Jahren in Form von Toastbrot (via Weizenimporte der Amerikaner) ins Land und ist seither als „traditionelles“ Frühstück beliebt.

Über einen guten Bekannten, word©onsume, der selber eine Zeit in Japan lebte und dort u. a. Deutsch unterrichtete, wurde ich auf den Instagram-Account von Ai Kosaka aufmerksam, genau zu dem Zeitpunkt, als sie in Nomi, einer japanischen Kleinstadt in der Präfektur Ishikawa, eine Bäckerei baute. Das fand ich so faszinierend, dass ich ihr gleich folgte. Ich habe via Instagram die Bauarbeiten mitverfolgt und inzwischen ist es ein hübsches, kleines florierendes Unternehmen geworden.

Ai Kosaka hat das ganze Bauprojekt inklusive Grundstückskauf mit Bank-Darlehen finanziert und ihr Marketingkonzept durch Crowdfunding finanziert. Diese Kampagne lief wohl auch ausserordentlich erfolgreich.

Weiterlesen