Museum Brot und Kunst – don’t call me brotmuseum

Ich weiß nicht mehr, wann ich vom Museum für Brot und Kunst erfuhr, aber ich folge schon eine ganze Weile auf Instagram. Ulm ist von Köln nicht gerade um die Ecke, aber vor ein paar Wochen habe ich den Entschluss gefasst, dort endlich mal hinzufahren. Auslöser war die Sonderausstellung “mindestens haltbar bis” von Honey & Bunny (Sonja Stummerer und Martin Hablesreiter). Die Arbeit der beiden verfolge ich auch schon einige Jahre – hier und hier – und ich wollte die nun endlich mal auch in der Real sehen und nutze das letzte Wochenende, an dem die Ausstellung zu sehen war.

(Keine Bilder aus der Ausstellung wegen der Unsichtbarkeitsmaschine aka VG Bild Kunst)

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Processed Views – von Barbara Ciurej und Lindsay Lochman

Barbara Ciurej und Lindsay Lochman arbeiten kollaborativ an Fotoprojekten, bei denen sie sich mit dem Zusammenfluss aus Geschichte, Legenden und Popkultur beschäftigen, mit dem Ziel zu verstehen wer wir (sie, die Gesellschaft) sind.

Bei Processed Views erforschen sie die Grenzen der industriellen Nahrungsmittelproduktion, die verführerische Schnittstelle von Natur und Technologie. Je weiter man sich von den Quellen und Ursprüngen der Nahrung entfernt, desto weiter dringt man vor, in unerschlossenes und unerforschtes Gebiet, mit einer Fülle von unbekannten Nebenwirkungen und Konsequenzen für Natur und Gesundheit.

In ihren Landschaften aus verarbeiteten, industriellen Nahrungsmitteln interpretieren sie die Fotografien von Carleton Watkins (1829-1916), der ab 1861 als Fotograf tätig war. „Nach ersten Versuchen wurde die Landschaftsfotografie Watkins große Leidenschaft und blieb es bis an sein Lebensende. Zusammen mit dem Maler William Keith bereiste Watkins den wilden Westen und konnte – nach eigenem Bekunden – noch ein letztes Mal Amerikas Vergangenheit fotografieren. Seine Fots vom Yosemite-Tal überzeugten den Kongress, den Yosemite-Nationalpark zu gründen.“
W
ikipedia

Watkins Fotos formten das Bild von einem Amerika der unbegrenzten Möglichkeiten. Seine Bilder sind gleichzeitig Dokumentation und Werbung für den amerikanischen Westen.

Eat Art bei „brutal schön“: Ron From

Ich werde habe bei Vogelsfutter noch ausführlich über die Ausstellung brutal schön im Marta Herford berichtet. Vorab aber schon mal ein Blick auf auf die Eat Art Arbeiten, insbesonder die Israeli Goods“ von Ron From, die mich ganz besonders beeindruckt haben.

Israeli Goods - Ron From

Foto: © Ron From

Israeli Goods sind Schokoladen und Pralinen in edler, aufwendiger Verpackung, naturweiß, mit Leinenoptik und Golddruck. Die häbräischen Zeichen bedeuten “ The Goods from the Land“. Ron hat es mit Israeli Goods übersetzt.

Greater Israel ist eine Tafel Schokolade, mit den Grenzen und einer groben Topografie Israels. Die Beschreibung lautet:
Der Staat Israel befindet sich im mittleren Osten, der sich auf dem Kontinent Asien befindet. Die Grenzen sind: im Westen das Mittelmeer und der Gazastreifen, im Norden der Libann, im Nordosten Syrien, im Osten Jordanien und im Süden Ägypten und das rote Meer. 1967 vergrößerte sich das israelische Territorium um die Golanhöhen, die Westbank und den Gazastreifen. Inzwischen  beanspruchen die Palästinenser die Gebiete der Westbank und des Gazastreifens als eigene Staatsgebiete.
Die Schokolade enthält zerbröselte Waffeln für die spröde Brüchigkeit.

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Kunstmuseum Stuttgart: Es gibt Schokolade!

Kunstmuseum Stuttgart: Es gibt Schokolade! – Stuttgarter Nachrichten

“Junge Kunstbesucher können mit einem ausgeliehenen Museumskoffer, der viele kreative Ideen und Inspirationen birgt, Dieter Roths Ausstellung
„Balle Balle Knalle“ erkunden. An sechs Stationen sind Aufgaben zu lösen
und mit Schere, Stift und Fantasie eigene Dinge zu gestalten. So wird
der Zusammenhang von Kunst und Leben, dessen Existenz das Essen
letztlich sichert, spielerisch vermittelt.”

Klingt super. Warum nur immer nur für Kinder?!

 

SilikonValley – ein soziales Plastik

Vom 19.-22. Februar 2015 war im Matjö die Ausstellung  Silikonvalley – ein soziales Plastik zu sehen. Die vier Künst­le­rinnen Liza Dieck­wisch, Julia Gruner, Klara Kayser und Palina Vetter, die an der Kunst­aka­demie Düsseldorf bei Katharina Grosse und Andreas Gursky studieren, verwandelten den Projektraum des BBK  in eine begehbare Plastikwelt.

Eine Auseinandersetzung mit Material, Farbe und  Oberfläche.

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Dieter Froelich über Kunst und Küche

Letzten Sonntag hatte ich das Glück und  die Freude, einen Vortrag von Dieter Froelich zu hören. Er sprach in der Villa Zanders im Rahmen der Ausstellung “Topf und Deckel – Kunst und Küche”.

storify zum Vortrag von Dieter Froelich

Zusammen mit Anke von Heyl war ich vor Ort und wir hingen beide gebannt an Dieter Froelichs Lippen. Anke hat hier darüber gebloggt.

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