Kintsugi ist eine alte traditionelle japanische Methode, zerbrochenes Porzellan mit Gold zu reparieren, um die Fehlerhaftigkeit wertzuschätzen.
Yeesookyungist eine koreanische Künstlerin, die Porzellanbruch von Reproduktionen traditioneller koreanischen Keramik zu wunderschönen dekonstruktivistischen Skulpturen zusammenfügt und die Fugen mit 24-karätigem Gold bedeckt.
Das sketch in London ist vermutlich das schrägste und aussergewöhnlichste “Restaurant” von dem ich je gehört habe. Ein Ort für Essen, Kunst und Musik, in dem man wie in eine Phantasiewelt eintauchen kann.
Zur Zeit wird die Galerie mit 239 Zeichnungen von David Shrigley bespielt und er hat auch eine bezaubernde Porzellanserie gestaltet.
Der FotografBlake Little übergießt Menschen mit Honig und macht davon ganz erstaunliche Fotos.
Die Idee dazu entstand zufällig als er bei einem Shooting einen Mann, der aussah wie ein Bär, Honig essen ließ – wie ein Bär. Eigentlich eine blöde, stereotype Idee, wie Little selber sagt. Aber als er dann später ein Foto von der Hand des Mannes betrachtet, die vor Honig troff, inspierierte ihn dies zu der Serie.
Inzwischen hat er viele, viele Menschen mit Honig übergossen. Alte, junge, dicke, dünne, große, kleine.
Die Serie heißt Preservation, denn die Menschen wirken wie in Bernstein eingeschlossen – konserviert.
Es ist faszinierend, wie der Honig Körperformen gleichermaßen glättet und verzerrt und gleichzeitig Unsterblichkeit und Tod suggeriert.
“Es heißt, Alice Waters habe die absolute Zunge. Nie entfällt ihr ein einmal probierter Geschmack. Sie gilt als Revolutionärin der amerikanischen Küche. Für die Filmszene ist ihr Restaurant ein zweites Zuhause.”
Vom 19.-22. Februar 2015 war im Matjö die Ausstellung Silikonvalley – ein soziales Plastik zu sehen. Die vier Künstlerinnen Liza Dieckwisch, Julia Gruner, Klara Kayser und Palina Vetter, die an der Kunstakademie Düsseldorf bei Katharina Grosse und Andreas Gursky studieren, verwandelten den Projektraum des BBK in eine begehbare Plastikwelt.
Eine Auseinandersetzung mit Material, Farbe und Oberfläche.
Molly Hatch ist Keramikerin und kreiert wunderbare Wandgestaltungen aus handbemalten Tellern, auf denen Sie mit alten, traditionellen und modernen Mustern und Dekors arbeitet. Sie teilt auf, dekonstruiert und variiert.
Für Küchen Geeks – schon ein bisschen aufwendig ist diese Bauanleitung für ein Gewürzregal nach dem Periodensystem. Aber wer eine kleine Nische in der Küche hat – ein Hingucker ist es allemal.
Die Esskultur gehört zu meinen Lieblingsthemen, denen ich als Kunsthistorikerin nachspüre. Angefangen hat das schon mit meiner Magister-Arbeit zu Kaffeehaus-Szenen. Aber ich schweife ab. Heute möchte ich ein paar meiner Lieblingsbücher zur Genusskultur vorstellen. Ich hoffe: als Inspiration für einen erweiterten Kulturgenuss!