Eat Art bei „brutal schön“: Ron From

Ich werde habe bei Vogelsfutter noch ausführlich über die Ausstellung brutal schön im Marta Herford berichtet. Vorab aber schon mal ein Blick auf auf die Eat Art Arbeiten, insbesonder die Israeli Goods“ von Ron From, die mich ganz besonders beeindruckt haben.

Israeli Goods - Ron From

Foto: © Ron From

Israeli Goods sind Schokoladen und Pralinen in edler, aufwendiger Verpackung, naturweiß, mit Leinenoptik und Golddruck. Die häbräischen Zeichen bedeuten “ The Goods from the Land“. Ron hat es mit Israeli Goods übersetzt.

Greater Israel ist eine Tafel Schokolade, mit den Grenzen und einer groben Topografie Israels. Die Beschreibung lautet:
Der Staat Israel befindet sich im mittleren Osten, der sich auf dem Kontinent Asien befindet. Die Grenzen sind: im Westen das Mittelmeer und der Gazastreifen, im Norden der Libann, im Nordosten Syrien, im Osten Jordanien und im Süden Ägypten und das rote Meer. 1967 vergrößerte sich das israelische Territorium um die Golanhöhen, die Westbank und den Gazastreifen. Inzwischen  beanspruchen die Palästinenser die Gebiete der Westbank und des Gazastreifens als eigene Staatsgebiete.
Die Schokolade enthält zerbröselte Waffeln für die spröde Brüchigkeit.

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Food Museen in London und New York eröffnen fast zeitgleich

Fast zeitgleich eröffnen die beiden weltweit ersten Food Museen: das Museum Of Food And Drink –MOFAD in New York und fünf Tage vorher, am 23. Oktober das British Museum of Food – BMOF.

Why isn’t there a museum devoted to food at the same level of something that’s like the Natural History Museum or the Smithsonian? If I want to learn about you, I’m going to go to your house and we’ll break bread. We’ll have dinner. Then I feel like I’ll know who you are. And it’s that idea that we can experience cultures through what we eat and how we eat and the history of how we eat. That (idea) needs a museum because you can’t eat on TV. You can’t read about food and have tasted it.
Dave Arnold on CNN’s The Next List, 2012

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Ausstellung ‚Discomfort Food‘

Im September/Oktober 2017 konnte man in der McIninch Art Gallery in New Hampshire die Ausstellung mit dem trefflichen Titel sehen.
Nahrungsmittelallergien, Nachhaltigkeit, Bio, Fast Food, vegetarisch, vegan, man kämpft mit politischen, ökologischen und ethischen Argumenten, wenn es ums Essen geht. Auf der anderen Seite will man es doch nur genießen.

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Wie schmecken Gemälde?

Die südafrikanische EatDesignerin Caro de Waal hat zum zweiten Geburtstag des New Church Museum of Contemporary Art in Kapstadt eine Installation kreiert, bei der sie die abstrakten Gemälde in Food übersetzt hat. Inspiriert von den Farben und Formen der Bilder, hat sie Speisenkompositionen erstellt, die selber wie Kunstwerke scheinen, aber natürlich aufgegessen wurden.

 

 

Ken + Julia Yotani

Die Installationen der beiden setzen sich mit dem Menschen, der Natur und seiner Umwelt auseinander. Sie bieten niedrigschwelligen Zugang und sprechen alle Sinne an. Seit 2010 arbeiten sie mit Salz und haben eine Technik entwickelt, mit der sie Abgüsse herstellen können.

Das Salz stammt aus dem Murray-Darling-Becken, was auch Australiens “Food-bowl” genannt wird, denn es ist die größte fruchtbare Region des Kontinents. Es werden dort jährlich 550.000 Tonnen Salz aus dem Grundwasser gepumpt.

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Arts & Foods. Rituals since 1851

Diese Ausstellung in Mailand im Rahmen der Expo scheint ein Knüller zu sein.

Kuratiert von Germano Celant, folgt die Ausstellung chronologisch ab 1851,  dem Jahr der ersten Weltausstellung in London, den Themen von Zubereitung, Verkauf und dem Teilen von Essen. in über 15 Räumen werden Orte an denen gegessen wir und die Präsentation von Speisen gezeigt. Anhand von Gemälden, Möbeln, Skulpturen, Fotografien, Menükarten, etc.

“Arts & Foods offers an exploration of the special bond between the visual arts and the topic of food
and of eating together in positive terms, both to reveal rituals and
specificity, and to emphasize any idiosyncrasies or problematic areas.“

“The project encompasses moments and themes of the rupture and progress
that the arts offer as a reading of the history and evolution of food
and nutrition. Set in a wide-ranging scenario it traces areas of
continuous crossover and contact between the visual arts and various segments of the industrial arts and mass culture.“

 

Nachtrag: Stelle gerade fest, dass die Ausstellung nicht besonders gut besprochen ist. Aber nojo … wenn man eh schon mal in Mailand wäre … und das eine oder andere Exponat würde ich schon gerne mal sehen.

Die Kartoffelesser

Kurzmitteilung

Vincent van Gogh ist 125 Jahre tot und das wird gefeiert. Nojo.
In Het Noordbrabants Museum in ‘s-Hertogenbosch ist noch bis zum 26. April 2015 eine ungewöhnliche Ausstellung zu sehen:  “Design from the Country of Potato Eaters – Designers meet van Gogh”.

Der Ausstellungstitel ist inspiriert von van Goghs Gemälde “Die Kartoffelesser” von 1885. Viel mehr als die Ausstellung in direkten Dialog mit Vincent van Gogh und seiner Arbeit zu bringen, präsentiert
die Ausstellung 85 Arbeiten von zeitgenössischen niederländischen
Designern, von denen die Organisatoren meinen, dass sie drei der
zentralen Elemente von van Goghs Gemälden aufgreifen: Einfachheit,
Ackerland und Natur.

[smow Magazin]

Kunstmuseum Stuttgart: Es gibt Schokolade!

Kunstmuseum Stuttgart: Es gibt Schokolade! – Stuttgarter Nachrichten

“Junge Kunstbesucher können mit einem ausgeliehenen Museumskoffer, der viele kreative Ideen und Inspirationen birgt, Dieter Roths Ausstellung
„Balle Balle Knalle“ erkunden. An sechs Stationen sind Aufgaben zu lösen
und mit Schere, Stift und Fantasie eigene Dinge zu gestalten. So wird
der Zusammenhang von Kunst und Leben, dessen Existenz das Essen
letztlich sichert, spielerisch vermittelt.”

Klingt super. Warum nur immer nur für Kinder?!

 

Restaurant sketch

Das sketch in London ist vermutlich das schrägste und aussergewöhnlichste “Restaurant” von dem ich je gehört habe. Ein Ort für Essen, Kunst und Musik, in dem man wie in eine Phantasiewelt eintauchen kann.
Zur Zeit wird die Galerie mit 239 Zeichnungen von David Shrigley bespielt und er hat auch eine bezaubernde Porzellanserie gestaltet.

David Shrigley at sketch from sketch. (Vimeo)

 

SilikonValley – ein soziales Plastik

Vom 19.-22. Februar 2015 war im Matjö die Ausstellung  Silikonvalley – ein soziales Plastik zu sehen. Die vier Künst­le­rinnen Liza Dieck­wisch, Julia Gruner, Klara Kayser und Palina Vetter, die an der Kunst­aka­demie Düsseldorf bei Katharina Grosse und Andreas Gursky studieren, verwandelten den Projektraum des BBK  in eine begehbare Plastikwelt.

Eine Auseinandersetzung mit Material, Farbe und  Oberfläche.

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