Ernährung als Ersatzreligion

“In Zeiten, in denen eine soziale Differenzierung bzw. Identifizierung des sozialen Status immer schwieriger wird und man den höher Gestellten nicht mehr eindeutig an Beruf, Schul/Ausbildung, Kleidung, Artikulation, Auto und Urlaubsziel ausmachen kann, bedarf es neuer Unterscheidungsmerkmale. Die intellektuelle Elite von heute isst bewusst, ökologisch und ökonomisch korrekt, regional und saisonal und unterscheidet sich dadurch von den unteren Schichten, die sich, so das gefühlte Unterscheidungsmerkmal, nur von Fast Food, Fertiggerichten und Softdrinks ernähren.”

Schon fast ein Jahr alt, aber immer noch gut und gültig, der Blogpost von hundertachtziggrad über Ernährung als Ersatzreligion.

 

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